Veganer Mousse au Chocolat Kuchen mit Himbeeren

Woran erkennt man einen Veganer?

-Er erzählt es Dir!

Ich find ihn herrlich! Und mal ehrlich: wie wahr.

Aber jetzt zum Thema.

Ein Sonntag ohne Kuchen ist nicht unser Sonntag. Egal, welches Programm ansteht, wir brauchen unser Sonntags-Süß.

Gestern gab es bei uns einen veganen Mousse au Chocolat Kuchen- einfach köstlich!

Ihr seid nicht vegan und könnt das Wort auch einfach nicht mehr hören? Dann ist das folgende Rezept möglicherweise nichts für Euch.

Oder…

Ihr habt immer häufiger vegan-lebende oder vegan-interessierte Gäste, seid offen für Neues oder lebt ohnehin vegan?

Dann ist dieser Easy-Peasy Kuchen die perfekte Wahl…

Ihr benötigt zwei Komponenten: einen Mürbeteigboden der vorgebacken wird und eine Schokocreme, die eingefüllt wird und erkaltet. That’s it!

Mürbeteigboden:

  • 200 g Mehl
  • 100 g kalte Margarine
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Sojamehl (für die nicht-vegane Variante 1 Ei und dann bitte ohne Pflanzenmilch)
  • 2 TL Pflanzenmilch
  • wahlweise 1 EL Rum

Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

Die trockenen Zutaten vermischen, die Margarine in kleinen Stückchen hinzufügen, ebenso die Flüssigkeit und alles verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. 30-60 Minuten kaltstellen.

Anschließend den Teig in einer gefetteten Springform verteilen und am Rand 1-2 cm hochdrücken. Ca 7-10 Minuten backen.

Himbeer-Schokomousse:

  • 300 g Zartbitterschokolade
  • 600 g aufschlagbare Sojasahne (siehe Tipps!)
  • 200 g Himbeeren

Die Zartbitterschokolade im Wasserbad vollständig schmelzen, zur Seite stellen. Die Sojasahne mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe ca. 3 Minuten aufschlagen, die Schokolade langsam hinzufügen und weiterschlagen, bis eine homogene, cremige Masse entstanden ist.

Die Hälfte der Schokomousse auf den erkalteten Boden geben, die Himbeeren darauf verteilen und den Rest der Creme darüber glatt verstreichen.

3-4 Stunden kaltstellen.

Voilà + BON APPETIT! Viel Spaß beim Nachbacken.

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Ich weiß, ich weiß…ich bin keine geborene Food-Fotografin. Zu meiner Verteidung muss ich sagen, dass mir erst auf halber (Verspeisungs-) Strecke eingefallen ist, dass ich das Rezept mit Euch teilen sollte!

Und Ihr wisst ja: #großfamilienalltag #nichtperfekt #nichtimmereinfach #trotzdemschön #undlecker!

 

Hier noch meine Tipps:

  • Als aufschlagbare Sojasahne haben wir 2 Packungen der Soyatoo Sojasahne verwendet, diese gibt es in einigen Rewe-Märkten und in jedem Reformhaus. Sie hat übrigens den halben Fettgehalt von normaler Sahne!
  • Wem der Kuchen trotzdem noch zu ‚rich‘ ist, verwendet nur 1x 300g Sahne und ersetzt die restlichen 300g durch die gleiche Menge Seidentofu- genauso lecker, bei weniger Kalorien!
  • Wir haben TK-Himbeeren verwendet, die wir vorab aufgetaut und die Flüssigkeit abgegossen haben.

Und nun viel Spaß beim Nachbacken!

Die liebsten Grüße

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